Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zum Patronatsfest der Kirchengemeinde der Heiligen Ärzte Kosmas und Damian in Graz
Am Sonntag, dem 1. November 2026, dem Fest der heiligen Ärzte Kosmas und Damian, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der Kirchengemeinde der Heiligen Ärzte Kosmas und Damian in Graz vor, die an diesem Tag ihr Patronatsfest feierte. Mit ihm zelebrierten Seine Exzellenz Bischof Maximos von Ariste, der Pfarrer der Gemeinde, Era priester Dimitrios Makris, und der Pfarrer der Ukrainischsprachigen Orthodoxen Gemeinde zum Hl. Apostel Andreas dem Erstberufenen in Graz, Erzpriester Anatolii Slynko.
Erzbischöfliche Göttliche Liturgie zum Patronatsfest der Pfarrgemeinde des heiligen Demetrios in Salzburg
Am Montag, dem 26. Oktober 2026, dem Fest des heiligen Großmärtyrers Demetrios des Myronspenders, stand Seine Eminenz Metropolit Arsenios von Austria und Exarch von Ungarn der Erzbischöflichen Göttlichen Liturgie in der Pfarrgemeinde des heiligen Demetrios in Salzburg vor, die an diesem Tag ihr Patronatsfest feierte. Mit ihm zelebrierte der Pfarrer der Gemeinde, Erzpriester Zafeirios Koutelieris.
Ökumenischer Patriarch Bartholomaios : Fünfunddreißig Jahre Patriarchat – Dienst, Hingabe und opferbereite Liebe
Seit fünfunddreißig Jahren trägt Seine Allheiligkeit, der Ökumenische Patriarch, in Glauben und Geduld das Kreuz der Großen Kirche Christi. Er ringt um die Einheit, stiftet Frieden, umfängt den Menschen mit väterlicher Fürsorge und ruft der Welt die Heiligkeit der Schöpfung ins Bewusstsein. Hinter jedem seiner Bemühen wird das Herz des Hirten sichtbar,der gelernt hat, die Sorge in Gebet und die Verantwortung in Liebe zu verwandeln. Wir Menschen erkennen seine Mühen an, doch die Lasten, die er täglich trägt, kennt allein Gott. Sein stilles Gebet in jeder Lebenslage übertrifft an Kraft jedes laute Wort und bringt reiche Gaben hervor – herrliche Früchte des innigen Glaubens an den allgütigen Gott.
„Christus ist auferstanden!“ ruft der Ökumenische Patriarch Bartholomaios in seiner Osterbotschaft allen Christen zu. Die Welt sei voll von „Kreuzen“ - Krieg, Terror, religiöser Fanatismus, Hunger, Krankheit, Flüchtlingselend oder Naturkatastrophen – doch die heilige orthodoxe Kirche erinnere daran, „dass wir uns freuen dürfen, denn Christus, unser Herrscher, hat über alle gesiegt. Er bringt uns die Freude und erleuchtet alles“, so der Patriarch und weiter: „Die Welt, in der wir ewig leben werden, ist Christus: das Licht, die Wahrheit, das Leben, die Freude, der Friede.“ Diese Botschaft der Bezwingung des Todes durch das Leben, des Sieges des „heiteren Lichts“ der Osterkerze über die Finsternis der Konfusion, die Botschaft der Vertreibung der Bedrängnisse und Probleme durch das abendlose Licht der Auferstehung verkündet das Ökumenische Patriarchat der ganzen Welt und es lädt alle Menschen ein, sie wahrzuhaben.
Das Osterfest darf sich nicht auf wenige Tage des liturgischen Jahres beschränken, denn: „Es ist das Hochfest der Hochfeste, das uns jeden Tag beeinflusst und unserer ganzen Existenz erst Sinn verleiht!“ Das betont Metropolit Arsenios in seiner Osterbotschaft. „Wir feiern die Tatsache, dass unser Gott ein Gott des Lebens ist. Wir jubeln darüber, dass Er den Tod besiegt hat“, schreibt der Metropolit. Es gehe bei Ostern nicht bloß um die Erinnerung an ein Ereignis aus der Vergangenheit, sondern „wir leben heute die Bedeutung des Opfers Christi am Kreuz, nicht nur emotional, sondern existenziell, als Zeichen der Änderung unseres eigenen Lebens, als Möglichkeit der Umkehr und Rückkehr zu Ihm.“ Die österliche Freude sei dann wahrhaft, „wenn dieses Fest der Anlass wird, das Königreich Gottes zu leben, wenn der alte Mensch zum neuen Leben geführt wird, zum Leben der Auferstehung“.